VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH
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Deutschland

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Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) arbeitet im Auftrag des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).
Das VDI ZRE wünscht Frohe Weihnachten!

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VDI ZRE Newsletter Dezember 2020
Ein außergewöhnliches Jahr, das stark durch die anhaltende Corona-Pandemie geprägt war, geht zu Ende. Viele Unternehmen wurden vor große Herausforderungen gestellt und mussten kurzfristig Prozesse und Strukturen, z. B. in Hinblick auf die Ausgestaltung von Liefer- und Wertschöpfungsketten, anpassen sowie die Digitalisierung vorantreiben. Es wird derzeit viel darüber diskutiert, inwieweit die aktuelle Situation für eine Transformation hin zu mehr Klimaschutz genutzt werden kann. Die Zukunft wird zeigen, welche Unternehmen gut durch die Krise kommen und gestärkt aus ihr hervorgehen. Ressourceneffizienz ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. 

Zum Jahresende möchten wir noch einmal auf das Jahr 2020 zurückblicken und einerseits Ereignisse aufgreifen, die für uns, das VDI ZRE, bedeutend waren. Andererseits möchten wir aufzeigen, welche politischen Weichen gestellt wurden mit dem Ziel, Material- und Energieeffizienz zu erhöhen und CO2-Emissionen zu verringern.

Ihnen, Ihren Mitarbeitenden und Ihren Familien wünschen wir ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes 2021!


  1. Jahresrückblick 2020
  2. Weiterbildung
  3. Wussten Sie, dass ...
  4. Tool des Monats
  5. Gute-Praxis-Beispiel
  6. Preise
  7. Tweet des Monats
  8. Publikationen
  9. Veranstaltungen bundesweit & international
  10. Veranstaltungen regional

Jahresrückblick 2020

Ein abwechslungsreiches Jahr für das VDI ZRE

Auch uns haben die Einschränkungen von Corona zum Jahresanfang getroffen. Statt direkt in unsere neuen Büroräume zogen die Mitarbeitenden im März zunächst ins Home-Office. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen haben wir viele unserer Veranstaltungen auf Online-Formate umgestellt – wie beispielsweise die Weiterbildungen im Rahmen der Qualifizierung Ressourceneffizienz und die NeRess-Konferenzen.

Mit unseren Veröffentlichungen haben wir wieder gezeigt, dass Ressourceneffizienz in einem sehr breiten Themenspektrum relevant ist: Die Filme Die CO₂-neutrale Fabrik – Green Factory und Ressourceneffizienz ist Klimaschutz veranschaulichen, wie jedes Unternehmen zum Klimaschutz beitragen kann. Unterstützen können dabei auch die Apps mit denen sich ressourcenbezogene Kosten- und Investitionsrechnungen sowie die Ressourcenchecks durchführen lassen. Das Thema Digitalisierung haben wir in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Echtzeitdaten aufgegriffen. Themenspezifischere Impulse für mehr Ressourceneffizienz geben wir mit der Kurzanalyse zu grüner Logistik und unseren Web-Tools zu biotechnologischen Verfahren und Produkt-Service-Systemen.

Ein wichtiger Beitrag für den Erfolg unserer Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Netzwerkarbeit etc. sind die Kooperationen mit verschiedenen Stakeholdern. An dieser Stelle vielen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit!

Zum Ende des Jahres haben wir uns mit zwei Mitgliedern unseres Industrie-Clubs Ressourceneffizienz über ihre Ehrungen gefreut: Die Blechwarenfabrik Limburg bekam den Deutschen Umweltpreises verliehen und der Rohstoffeffizienzpreises ging u.a. an die Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG.  

Für 2021 haben wir wieder viel vor: Anfang des Jahres werden wir eine Studie zur Technischen Gebäudeausrüstung und den neuen Themenschwerpunkt Kreislaufführung veröffentlichen. Zudem werden wir uns mit dem derzeit sehr präsenten und einem der innovativsten Themen beschäftigen: der Künstlichen Intelligenz. Über weitere Themen informieren wir Sie in unseren nächsten Newslettern.

Die Politik stellt Weichen

Zur Erreichung der Klimaziele sind die Unternehmen gefordert, einen Beitrag zu leisten. In diesem Jahr wurde eine Fülle von Zielvorgaben und rechtlichen Grundlagen auf den Weg gebracht, die Auswirkungen auf unternehmerisches Handeln haben.

Für das Thema Ressourceneffizienz war die Verabschiedung des dritten Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess III) im Juni der wichtigste Meilenstein des politischen 2020. Mit diesem Programm will die Regierung einen sparsamen Umgang mit Rohstoffen erreichen. Vor allem Unternehmen sollen natürliche Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette effizienter nutzen. Digitale Lösungen sollen zur Steigerung der Ressourceneffizienz stärker genutzt werden.

Begonnen hatte das Jahr gleich mit drei wegweisenden Veröffentlichungen im März: Die Europäische Kommission stellte ihren Gesetzesentwurf für Klimaneutralität vor. Das Gesetz ist eines der wichtigsten Vorhaben des sogenannten „Green Deals“. Kurz darauf legte die Kommission eine eigens für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konzipierte Strategie vor, die Teil einer Industriestrategie für ein weltweit wettbewerbsfähiges, grünes und digitales Europa ist. Diese soll die europäische Industrie dabei unterstützen, gleichzeitig den Übergang zur Klimaneutralität zu meistern und sich an die Spitze hinsichtlich Digitalisierung zu setzen.  

Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte ebenfalls im März die erste umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums vor. Die Agenda enthält mehr als 70 konkrete Maßnahmen. Ziel ist es zum einen, die Digitalisierung in umweltverträgliche Bahnen zu lenken, und zum anderen, die Chancen der Digitalisierung für den Umweltschutz zu nutzen. Die Digitalagenda ist die erste Strategie in Europa, die Digitalisierung und Umweltschutz derart konsequent miteinander verbindet.

Mit der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Herbst wurden neue Instrumente gegen Vermüllung und Ressourcenverschwendung geschaffen. So sollen beispielsweise Waren aus Retouren und Überhängen nicht mehr so einfach im Müll landen. Darüber hinaus beinhaltet das Gesetz u.a. höhere Recyclingquoten.

Weiterbildung

Wir qualifizieren Mitarbeitende aus Unternehmen und Beratende gezielt, wie sich Material und Energie im verarbeitenden Gewerbe einsparen lassen. Sie erlernen praxisnahes Know-how zur Analyse, zum Entwickeln von Strategien und zur Umsetzung von Maßnahmen. Nächster Termin:


19.01. + 26.01.2021 | Online
Spezialisierung Ressourceneffizienz durch Digitalisierung in Kooperation mit Umwelttechnik BW (2 x 0,5 Tage)

Für Anfänger und Fortgeschrittene: Wie Digitalisierung betriebliche Ressourceneffizienz durch  ermöglichen, erfahren Sie anhand eines bewährten Prozess-Modells.

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Wussten Sie, dass ...

... der Begriff „Industrie 4.0“ im nächsten Jahr seinen 10. Geburtstag feiert?

Im April 2011 veröffentlichten Henning Kagermann, Wolf-Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ in den VDI-Nachrichten und präsentierten es später auf der Hannover Messe. Das VDI ZRE hat eine eigene Themenseite zu der vierten industriellen Revolution mit weiterführenden Publikationen, Tools etc. zusammengestellt.

Tool des Monats

Instrumente der Richtlinie VDI 4801

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz stellt Ihnen eine kostenfreie und umfassende Liste mit den Instrumenten der Richtlinie VDI 4801 „Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“ zur Verfügung, die regelmäßig fortgeschrieben wird. Über die drei Filteroptionen (Themenbereich, Art und Kosten) lassen sich die Instrumente anzeigen, die für den gewünschten Zweck geeignet sind. Zudem erhalten Sie Informationen über mögliche Kosten.

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Gute-Praxis-Beispiel

Lackierung im Rondell

Bisher mussten zu beschichtende Kunststoffteile in der Regel über ein Förderband einen vordefinierten Weg gehen. Mit diesem Prozess lässt sich nicht auf unterschiedliche Anforderungen zur Beschichtung von verschiedenen Teilen eingehen. Um nicht alle Prozessschritte durchlaufen zu müssen, hat die Firma Lothar Bix GmbH eine Rondelllackieranlage entwickelt. Diese spart gleich mehrere Ressourcen: Frischluft, Wasser, Energie und Fläche.

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Preise

Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

Am 4. Dezember 2020 wurde der 13. Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurden die besten Konzepte gegen Erderwärmung, Ressourcenübernutzung, Artensterben und gesellschaftliche Spaltung prämiert. In dem Transformationsfeld Ressourcen wurde die Grohe AG, die Klass Filter GmbH und die W. Neudorff GmbH KG ausgezeichnet.


KUMAS-Leitprojekte 2020 ausgezeichnet

Ebenfalls am 4. Dezember 2020 wurde der Umweltpreis „Offizielles Leitprojekt des KUMAS UMWELTNETZWERKS“ vergeben. Ausgezeichnet wurden unter anderem die Alois Müller GmbH für ihre CO2-neutrale Fabrik und die Schenker Industrie- und Städtereinigungs GmbH für die hochwertige Wiederverwertung von Mischkunststoffen. Der Preis würdigt seit 1998 jährlich innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die Umweltkompetenz in besonderem Maße demonstrieren.


Tweet des Monats

Auf unserem Twitter-Kanal posten wir täglich News und wertvolle Tipps rund um Material- und Energieeffizienz für kleine und mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes.

In der Kategorie „Tweet des Monats“ möchten wir mit Ihnen jene Twitter-Beiträge teilen, die bei unseren Followern besonders beliebt waren. Im Dezember war es eine Einladung zur 24. NeRess-Konferenz.

Folgen Sie uns auf Twitter und erfahren Sie Neuigkeiten zu Ressourceneffizienz noch schneller.

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Publikationen

Destatis: Gesamtwirtschaftliches Materialkonto 1994 bis 2018/2019

Das statistische Bundesamt hat eine umweltökonomische Gesamtrechnung zu den Rohstoffflüssen Deutschlands aufgeführt. Die Publikation bietet Antworten auf Fragen wie „Welche Arten von Rohstoffen werden in Deutschland aus der Umwelt entnommen und in welchem Umfang?“, „Importiert oder exportiert Deutschland mehr Material?“ oder „Wie viel Material aus der inländischen Umwelt und dem Ausland wird in Deutschland in einem Jahr verwendet?“.

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Verpackungsbestimmungen in Europa

Gemeinsam mit zahlreichen AHKs hat der DIHK eine Übersicht über die Umsetzung der EU-Verpackungsrichtlinie (EU/2019/904) in den jeweiligen Ländern erstellt. Diese soll Unternehmen einen ersten Überblick verschaffen, welche Bestimmungen in welchem Land zu beachten sind. Die Übersicht umfasst die EU-Mitgliedstaaten sowie das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen und die Türkei.

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Veranstaltungen bundesweit & international

Veranstaltungen regional



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