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Newsletter 04|2019

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Inhalte


Neues von NeRess-Partnern

Nachbericht zur 22. NeRess-Konferenz

Am 18. November 2019 kamen rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zur 22. NeRess-Konferenz unter dem Titel „Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft: Zwei Eckpfeiler einer nachhaltigen Rohstoffpolitik“ zusammen. Als Fazit wurde festgehalten, dass eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten kann. 

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Klimawandel: Jeder Zweite sieht Digitalisierung als Problemlöser

Die Mehrheit der Deutschen ist sich einig, dass die Digitalisierung helfen kann, Treibhausgasemissionen maßgeblich zu verringern. Dies zeigt eine Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgern. Demnach ist mehr als jeder Zweite (56 Prozent) überzeugt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. 13 Prozent sind dagegen der Ansicht, dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft. Ein Viertel (23 Prozent) meint, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf den Klimawandel hat.

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Eine treibhausgasneutrale Chemie ist technologisch möglich

Eine Studie des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) besagt, dass mit der Hilfe neuer Produktionstechnologien die deutsche chemische Industrie ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis zur Mitte des Jahrhunderts fast vollständig reduzieren könnte. Die Analyse untersuchte auch die Voraussetzungen, damit die Branche bis 2050 treibhausgasneutral werden kann: Neben der Entwicklung neuer Verfahren, vor allem in der Basischemie, sind dazu ein dauerhaft niedriger Industriestrompreis sowie erhebliche Mengen emissionsfreien Stroms aus erneuerbaren Quellen notwendig.

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Mittelstand.Ressource – Nachhaltigkeitsbenchmarking für mittelständische Unternehmen

Der BVMW arbeitet zusammen mit dem Fraunhofer IPK an dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Mittelstand.Ressource – Nachhaltigkeitsbenchmarking für mittelständische Unternehmen“. Teilnehmende Unternehmen können ihre Stärken und Schwächen analysieren, ihre Nachhaltigkeitsleistung vergleichen und dadurch Potentiale erkennen. Sie erhalten einen individuellen Benchmarking-Bericht, ein Auswertungsgespräch sowie die Möglichkeit sich mit anderen Unternehmen auszutauschen. Sämtliche Leistungen sind durch die Projektförderung der DBU kostenfrei.

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Chemnitzer Messe für Hightech-Textilien startet Nachwuchswettbewerb

Die am 9. und 10. Juni 2020 in Chemnitz stattfindende 8. mtex+ „Fair &
Convention for Hightech Textiles“ hat für Studierende, Auszubildende und Absolventen der Fachgebiete Textil, Textiltechnik sowie Textil- und Modedesign den Wettbewerb „TexCycle Award mtex+ 2020“ ausgeschrieben. Gefragt sind tragfähige Ideen für umweltbewusstes und wirtschaftlich nachhaltiges Handeln zu den Themen Recycling, Upcycling und Downcycling von Textilien aller Art.

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Parlamentarischer Abend zum Thema Lösungen für die Plastikkrise

Am 13. November 2019 wurden beim Parlamentarischen Abend der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) innovative Lösungsansätze für die globale Verbreitung von Kunststoff­abfällen und Mikroplastik diskutiert. Denn sie stellen ein wachsendes Problem für unsere Meere und Ökosysteme dar. Eine konsequente Kreislaufwirtschaft und hochwertiges Recycling können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Wertstoff Kunststoff nicht in die Umwelt gelangt.

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Schritt für Schritt – ein Leitfaden für Ressourceneffizienz

Das Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat einen Online-Leitfaden entwickelt, der Unternehmen zeigt, wie sie Ressourceneffizienz Schritt für Schritt umsetzen können. Zu jedem Schritt werden hilfreiche Methoden und Arbeitsmittel vorgestellt und erläutert, sodass auch nur einzelne Ansätze vertieft und umgesetzt werden können. Der Leitfaden ist als interaktives Web-Tool mit Verlinkungen zu Arbeitsmitteln aufbereitet und wird von einer Broschüre begleitet.

Weitere Informationen: www.ressource-deutschland.de

Jahresrückblick: Ressourceneffizienz vor Ort

Die Veranstaltungen der Reihe „Ressourceneffizienz vor Ort“ sind speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten und finden vor Ort in der Region oder im Rahmen von Branchenaktivitäten statt. Im Jahr 2019 nahmen insgesamt 196 Interessierte an 5 Regionalveranstaltungen teil. Die Berichte zu den Veranstaltungen finden Sie hier. Aktuelle Termine für das Jahr 2020 sind in Kürze auf www.neress.de abrufbar. Sollten Sie Interesse an einer Veranstaltung „Ressourceneffizienz vor Ort“ in Ihrer Region haben, wenden Sie sich bitte an geschaeftsstelle@neress.de

Weitere Informationen: www.neress.de


Neues aus der Politik
Entwurf zum Ressourceneffizienzprogramm III veröffentlicht

Bereits seit 2012 beschreibt das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) Ziele, Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen. Am 12. Dezember wurde der Entwurf zu Progress III veröffentlicht. Bis zum 17. Januar 2020 können sich Länder und Verbände beteiligen und ihre Ideen einreichen.

Weitere Informationen: www.bmu.de

Künstliche Intelligenz für Klima- und Umweltschutz arbeiten lassen

Rund ein Jahr nach dem Start der deutschen Künstliche Intelligenz (KI) – Strategie fand am 26. November 2019 der Netzwerkabend „KI mal Klima“ des Bundesumweltministeriums statt. Er widmete sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Kampf gegen den Klimawandel und für den Umweltschutz eingesetzt werden kann. Das KI-Leuchtturmprogramm des Bundesumweltministeriums wird im Jahr 2020 um 20 Millionen Euro auf rund 45 Millionen Euro aufgestockt.

Weitere Informationen: www.bmu.de

Klimawandel in Deutschland: Neuer Monitoringbericht belegt weitreichende Folgen

Die Folgen der globalen Erderwärmung werden in Deutschland spürbarer und lassen sich immer besser belegen. Das zeigt der zweite Monitoringbericht der Bundesregierung, der im November 2019 vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) in Berlin vorgelegt wurde. Demnach hat sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad erhöht. Allein in den letzten fünf Jahren stieg diese um 0,3 Grad an. Dadurch kommt es unter anderem zu mehr Gesundheitsrisiken durch die Hitzebelastung, einem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur der Nordsee sowie zu stärkeren Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft.

Weitere Informationen: www.bmu.de


Förderungen
Hessische Förderung: PIUS-innovativ und PIUS-Invest

Im Rahmen zweier aktueller Kampagnen des Technologielands Hessen rückt das hessische Wirtschaftsministerium die beiden PIUS-Förderprorgamme noch weiter in den Fokus. Das Förderprogramm PIUS-Innovativ bezuschusst innovative F&E-Projekte, die helfen CO2 einzusparen. Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen jeder Größe in Hessen. Die neue Deadline zur Einreichung für das Förderprogramm ist der 31.01.2020. Vom Förderprogramm PIUS-Invest können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Hessen profitieren, wenn sie durch die Umstellung von Prozessen oder Organisationen im eigenen Betrieb signifikante CO2-Einsparungen erzielen.

Weitere Informationen: www.technologieland-hessen.de

Bundesumweltministerium fördert Klimaschutzprojekte in ganz Europa

Im dritten Ideenwettbewerb der „Europäischen Klimaschutzinitiative“ (EUKI) des Bundesumweltministeriums wurden 18 neue Projekte zur Finanzierung ausgewählt. Gemeinnützige Organisationen hatten sich mit innovativen und grenzüberschreitenden Ideen zum Klimaschutz in der Europäischen Union (EU) beworben. Bei den Projekten geht es beispielsweise um den kommunalen Klimaschutz, den Kampf gegen Energiearmut, um nachhaltigen Verkehr und klimafreundlichen Tourismus. Die Gesamtzahl der EUKI-Projekte steigt damit auf 82.

Weitere Informationen: www.bmu.de


Auszeichnungen
Innovativ und rohstoffeffizient? Dann bewerben Sie sich für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2020!

Die Bewerbungsphase läuft vom 15.1. bis 21.02.2020. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verleiht den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis für herausragendes Engagement im Bereich der Rohstoffeffizienz. Branchenübergreifend können innovative Lösungen für rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung bis zum Recycling eingereicht werden. Die Preisverleihung für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis erfolgt im Sommer 2020 in Berlin.



Kumas-Leitprojekte 2019

Seit seiner Gründung unterstützt das KUMAS UMWELTNETZWERK Umweltprojekte in ganz Bayern. Innovation und Motivation für den aktiven Umweltschutz werden so gefördert und für jedermann sichtbar gemacht. Auch in diesem Jahr wurden Projekte, die in besonderem Maße Umweltkompetenz demonstrieren, als „KUMAS-Leitprojekt“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 5. Dezember 2019 in Augsburg statt.


Weitere Informationen: www.kumas.de

Geisa und die Bauzentrale Jena gewinnen den Thüringer EnergieEffizienzpreis 2019

Die Landesenergieagentur ThEGA hat am 24. Oktober 2019 den Thüringer EnergieEffizienzpreis auf dem ThEGA-Forum in Weimar verliehen. Jeweils drei Kommunen und drei Unternehmen aus Thüringen haben den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis erhalten. Der Preis wird bereits seit 2012 an Unternehmen und Kommunen verliehen, die sich in Thüringen besonders um Klimaschutz und Energieeffizienz sowie das Einsparen von Energie und Ressourcen verdient gemacht haben.


Weitere Informationen: www.thega.de

Zwei deutsche Betriebe erhalten Emas Awards 2019

Im spanischen Bilbao wurden am 29. November 2019 die europäischen „Emas Awards“ von der Europäischen Kommission vergeben. Auch zwei deutsche Unternehmen standen auf dem Podest: Markus Glöckner Natursteine und Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG. Mit den Emas Awards werden regelmäßig Unternehmen und andere Organisationen gewürdigt, die nach dem europäischen „Eco-Management and Audit Scheme“ validiert sind und besonders umweltbewusst arbeiten.

Weitere Informationen: www.emas.de


Publikationen
International Resource Panel: Ressourceneffizienz und Klimawandel

Der Bericht führt eine sorgfältige Bewertung durch, inwieweit Materialeffizienz als Strategie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Im Detail wird das Reduktionspotenzial von THG-Emissionen bewertet, das aus Materialeffizienzstrategien bei Wohngebäuden und leichten Nutzfahrzeugen resultiert. Außerdem werden Richtlinien überprüft, die sich mit diesen Strategien befassen. Die Untersuchung zeigt, dass eine Steigerung der Materialeffizienz eine bedeutende Rolle spielt, wenn es um die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens geht.

Weitere Informationen (Englisch): www.resourcepanel.org

Wege in eine ressourcenschonende Treibhausgasneutralität – RESCUE

Die RESCUE-Studie zeigt in sechs Szenarien mögliche Lösungs- und Handlungsspielräume für Wege in eine ressourcenschonende Treibhausgasneutralität in Deutschland bis 2050 auf. Dabei werden Änderungen im Ausbau der erneuerbaren Energien, Anstrengungsniveaus zur Treibhausgasneutralität, Materialeffizienz und zu nachhaltigen Lebensstilen untersucht. Bis 2050 können die Treibhausgasemissionen um 95 bis 97 Prozent gegenüber 1990 gemindert werden. In Verbindung mit einer nachhaltigen land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung können Netto-Null-Emissionen erreicht werden.

Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.de




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